Sterben und Tod

Wenn Kinder oder Jugendliche schwer erkranken, beginnt für sie selbst und für ihre Angehörigen eine sehr belastende Lebensphase, die oft über Jahre dauert. Auch wenn viele Krankheiten heute gut behandelt oder sogar geheilt werden können, bringt eine lebensbedrohliche, einschränkende oder eventuell lebensverkürzende Diagnose alle Familienmitglieder aus dem Gleichgewicht.

Die Kinder- und Jugendhospizarbeit des Landkreises Konstanz unterstützt Familien kostenfrei in krankheitsbedingten Krisen und dies ab Diagnosestellung und unabhängig von der Prognose. 

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Sterben Tod

Kinder- und Jugendhospizdienst Landkreis Konstanz

Die Kinder- und Jugendhospizarbeit im Landkreis Konstanz unterstützt Familien seit 2004 kostenfrei, zeitnah und neutral.

Spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) für Kinder und Jugendliche

Das SAPV-Team gibt Hilfe in gesundheitlichen Krisen und am Lebensende, damit Krankenhauseinweisungen vermieden werden können.

Stationäre Kinderhospize

Die stationären Kinderhospize ermöglichen Familien mit einem lebensverkürzend erkranktem Kind eine Pause an einem besonderen Ort.

Verwaiste Eltern und Geschwister

Wenn ein Kind stirbt oder tot geboren wird, stellt dies für Eltern und Geschwister eine existenzielle Krise dar. Auch in dieser schwierigen Situation stehen Familien Unterstützungsangebote zur Verfügung.

Finanzielle Hilfen in palliativen Phase

Die Diagnose, dass eine Erkrankung nicht heilbar ist, stellt die ganze Familie vor große Herausforderungen – nichts ist mehr, wie es war. Die Sorge um das erkrankte Kind ist verbunden mit dem Wissen, dass ein verfrühter Abschied bevorsteht, doch gleichzeitig findet das alltägliche Leben im Hier und Jetzt statt. 

Vorsorge

In der Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit lebensverkürzenden Erkrankungen stellt sich zu unterschiedlichen Zeitpunkten und in verschiedenen Erkrankungssituationen für Eltern, aber auch für das medizinisch-pflegerische Team die Frage, was in einer Notfallsituation passieren kann, darf und soll.