Jugendliche stehen vor einer Vielzahl von Veränderungen und Herausforderungen, während sie sich zu eigenständigen Individuen entwickeln. In dieser Phase geht es nicht nur um körperliche Veränderungen, sondern auch um die Suche nach Identität, Selbstständigkeit und Zugehörigkeit.
Die Pubertät eine Zeit der Selbstfindung, in der Jugendliche ihre Interessen, Werte und Beziehungen erkunden. Dabei spielen die Ablösung von den Eltern und die Orientierung an Gleichaltrigen eine wichtige Rolle. Mit einer Vielzahl von Entscheidungen bezüglich Bildung, Freizeitaktivitäten und Zukunftsperspektiven konfrontiert, navigieren Jugendliche durch eine Zeit voller Entdeckungen und Lernprozesse. Für Jugendliche mit Beeinträchtigungen oder chronischen Erkrankungen stellt die Pubertät eine doppelte Herausforderung dar. Sie müssen zusätzlich zum normalen Entwicklungsprozess einen eigenverantwortlichen Umgang mit ihrer Erkrankung finden. Dabei steht der Wunsch nach Normalität und Teilhabe oft im Konflikt mit der Notwendigkeit und Bereitschaft, gesundheitliche Maßnahmen umzusetzen.
Für ihre Eltern ist diese Zeit ebenso herausfordernd. Ihnen stellen sich noch zusätzliche Fragen:
„Wie kann ich meinem Kind dabei helfen Kontakte mit Gleichaltrigen zu pflegen, welche Freizeitangebote gibt es und passen sie zu meinem Kind? Wie kläre ich mein Kind auf? Welche beruflichen Orientierungsmöglichkeiten gibt es,- was tun, wenn das Kind mehr Unterstützung benötigt, als wir leisten können?“.