Therapien und Heilmittel

Therapien und Heilmittel bieten vielfältige Unterstützungsmöglichkeiten, um die individuellen Fähigkeiten der Kinder zu fördern.

Ergo­the­ra­pie unter­stützt Kin­der mit Behin­de­rung dabei, ihre moto­ri­schen, kogni­ti­ven und sozia­len Fähig­kei­ten zu för­dern. Mit spie­le­ri­schen und all­tags­na­hen Übun­gen wer­den wich­ti­ge Fer­tig­kei­ten trai­niert, um die Selbst­stän­dig­keit zu erhö­hen und den All­tag bes­ser zu bewäl­ti­gen. Die The­ra­pie rich­tet sich indi­vi­du­ell nach den Bedürf­nis­sen des Kin­des und stärkt sowohl die kör­per­li­che als auch die emo­tio­na­le Entwicklung.

Logo­pä­die hilft Kin­dern mit Sprach- und Sprech­pro­ble­men, ihre Kom­mu­ni­ka­ti­ons­fä­hig­kei­ten zu ver­bes­sern. Durch geziel­te Übun­gen wer­den Sprach­ver­ständ­nis, Arti­ku­la­ti­on und Aus­drucks­fä­hig­keit gefördert.

Phy­sio­the­ra­pie zielt dar­auf ab, moto­ri­sche Fähig­kei­ten zu ver­bes­sern. Sie unter­stützt Kin­der bei der Ent­wick­lung von Beweg­lich­keit, Kraft und Koor­di­na­ti­on, was ihre Selbst­stän­dig­keit im All­tag erhöht. Über den Deut­scher Ver­band für Phy­sio­the­ra­pie (ZVK) e.V. ist eine wohn­ort­na­he und spe­zi­fi­sche The­ra­peu­ten­su­che möglich.

Psy­cho­the­ra­pie bie­tet Unter­stüt­zung bei emo­tio­na­len und psy­chi­schen Her­aus­for­de­run­gen. Sie hilft Kin­dern, mit ihren Gefüh­len umzu­ge­hen und för­dert ihre emo­tio­na­le Sta­bi­li­tät und Resilienz.

Musik­the­ra­pie nutzt die hei­len­de Kraft der Musik, um kogni­ti­ve und emo­tio­na­le Fähig­kei­ten zu för­dern. Durch das Musi­zie­ren und Hören von Musik kön­nen Kin­der ihre Aus­drucks- mög­lich­kei­ten erwei­tern und emo­tio­na­le Blo­cka­den lösen.

Basa­le Sti­mu­la­ti­on kon­zen­triert sich auf die Anre­gung der Wahr­neh­mung und Bewe­gung. Sie bie­tet sen­so­ri­sche Erfah­run­gen, die Kin­dern hel­fen, ihre Umwelt bes­ser zu ver­ste­hen und dar­auf zu reagieren.

Kon­duk­ti­ve För­de­rung nach Petö ist eine ganz­heit­li­che Metho­de, die dar­auf abzielt, die kör­per­li­che und geis­ti­ge Ent­wick­lung durch geziel­te Bewe­gungs­übun­gen und päd­ago­gi­sche Ansät­ze zu fördern.

Gebär­den­un­ter­stütz­te Kom­mu­ni­ka­ti­on (GuK) und Unter­stütz­te Kom­mu­ni­ka­ti­on (UK) bie­ten alter­na­ti­ve Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mög­lich­kei­ten für Kin­der, die sich nicht oder nur ein­ge­schränkt ver­bal aus­drü­cken kön­nen. Sie nut­zen Gebär­den, Bild­kar­ten oder tech­ni­sche Hilfs­mit­tel, um die Ver­stän­di­gung zu erleichtern.

Tier­ge­stütz­te The­ra­pien set­zen die posi­ti­ve Wir­kung von Tie­ren ein, um die Ent­wick­lung der Kin­der zu unter­stüt­zen. Der Kon­takt mit Tie­ren kann Ver­trau­en auf­bau­en, sozia­le Inter­ak­tio­nen för­dern und das emo­tio­na­le Wohl­be­fin­den stärken.

Die­se viel­fäl­ti­gen The­ra­pie­mög­lich­kei­ten und Heil­mit­tel tra­gen dazu bei, dass Kin­der mit Behin­de­run­gen ihre Fähig­kei­ten opti­mal ent­fal­ten und geför­dert werden.