Sozialmedizinische Nachsorge

Die Sozialmedizinische Nachsorge ist ein wichtiger Baustein in der Unterstützung von Familien mit schwer chronisch kranken oder behinderten Kindern nach einem Krankenhaus- oder Rehabilitationsaufenthalt. Ein multidisziplinäres Team aus Medizin, Pflege, Sozialarbeit und Psychologie steht bis zu zwölf Wochen zur Verfügung. 

Die sozi­al­me­di­zi­ni­sche Nach­sor­ge gewähr­leis­tet, dass qua­li­fi­zier­te Fach­kräf­te das Kind und sei­ne Fami­lie nach einer sta­tio­nä­ren Behand­lung oder Reha­bi­li­ta­ti­on beglei­ten und einen naht­lo­sen Über­gang in die häus­li­che Pfle­ge und die ambu­lan­te Behand­lung ermöglichen.

Ein wesent­li­cher Vor­teil der sozi­al­me­di­zi­ni­schen Nach­sor­ge liegt in ihrer ganz­heit­li­chen Her­an­ge­hens­wei­se. Sie berück­sich­tigt nicht nur die medi­zi­ni­schen Bedürf­nis­se des Pati­en­ten, son­dern auch sei­ne sozia­len und psy­cho­lo­gi­schen Umstän­de. Dies ermög­licht eine indi­vi­du­ell zuge­schnit­te­ne Betreu­ung, die auf die spe­zi­fi­schen Bedürf­nis­se und Res­sour­cen des Kin­des eingeht.

Ins­ge­samt spielt die sozi­al­me­di­zi­ni­sche Nach­sor­ge eine ent­schei­den­de Rol­le bei der Sicher­stel­lung einer umfas­sen­den und kon­ti­nu­ier­li­chen Gesund­heits­ver­sor­gung. Indem sie die Reha­bi­li­ta­ti­on unter­stützt, Kom­pli­ka­tio­nen vor­beugt und einen ganz­heit­li­chen Ansatz ver­folgt, trägt sie dazu bei, die Lebens­qua­li­tät der chro­nisch kran­ken Kin­der zu ver­bes­sern und ihre Selbst­stän­dig­keit zu fördern.