Psychische Gesundheit

Die psychische Gesundheit ist ein wesentlicher Bestandteil des Wohlbefindens, insbesondere während der Jugendjahre. In dieser Zeit durchleben Jugendliche zahlreiche Veränderungen und Herausforderungen, die ihr emotionales und mentales Gleichgewicht beeinflussen können.

Jugend­li­che benö­ti­gen Kraft, um die Höhen und Tie­fen ihrer Puber­tät zu meis­tern. Die Beein­träch­ti­gun­gen machen jedoch kei­ne Pau­se, was zu Ent­täu­schung und Frus­tra­ti­on füh­ren kann. Selbst­hil­fe­grup­pen oder the­ra­peu­ti­sche Unter­stüt­zung kön­nen zu einem guten Umgang mit der Erkran­kung bei­tra­gen. Es ist wich­tig, auf die psy­chi­sche Gesund­heit jun­ger Men­schen zu ach­ten und Unter­stüt­zung anzu­bie­ten, wenn nötig. Offe­ne Gesprä­che, Zugang zu pro­fes­sio­nel­ler Hil­fe und eine unter­stüt­zen­de Umge­bung kön­nen dazu bei­tra­gen, psy­chi­sche Gesund­heits­pro­ble­me zu erken­nen und zu bewäl­ti­gen und die Jugend­li­chen auf ihrem Weg zu unterstützen.

Hier­für ist es wich­tig, dass Jugend­li­che mit Behin­de­run­gen Zugang zu ange­mes­se­ner psy­cho­lo­gi­scher Unter­stüt­zung und Bera­tung haben. Dies kann durch spe­zia­li­sier­te The­ra­peu­tin­nen oder The­ra­peu­ten oder Psy­cho­lo­gin­nen oder Psy­cho­lo­gen erfol­gen, die Erfah­rung im Umgang mit Men­schen mit Behin­de­run­gen haben und in der Lage sind, ihre spe­zi­fi­schen Bedürf­nis­se zu berück­sich­ti­gen. Dar­über hin­aus ist es wich­tig, dass Eltern, Betreue­rin­nen und Betreu­er und Lehr­kräf­te sen­si­bi­li­siert sind und die psy­chi­sche Gesund­heit von Jugend­li­chen mit Behin­de­run­gen aktiv fördern.

Im Fal­le ernst­haf­ter psy­chi­scher Pro­ble­me ste­hen Kin­der­ärz­tin­nen, Kin­der­ärz­te, Kin­der- und Jugend­psy­cho­the­ra­peu­tin­nen, Kin­der- und Jugend­psy­cho­the­ra­peu­ten sowie der Kin­der- und Jugend­psych­ia­tri­sche Dienst der Gesund­heits­äm­ter zur Ver­fü­gung. Zudem bie­ten Erzie­hungs- und Fami­li­en­be­ra­tungs­stel­len eine ers­te Anlauf­stel­le für psy­cho­lo­gi­sche Unterstützung.

Bei Kin­der- und Jugend­psych­ia­te­rin­nen und ‑psych­ia­tern sowie Kin­der- und Jugend­psych­ia­trien kann eben­falls Hil­fe in Anspruch genom­men wer­den. Hier­bei muss mit län­ge­ren War­te­zei­ten gerech­net werden.